- Stadtentwicklung und Verkehr -

fairness_zone DONAUKANAL_ FAIRe RADLERinnen unterwegs

Ab 7. Juli 2010 werden am Donaukanal, zwischen Friedensbrücke und Urania, FAIRe RADLERinnen unterwegs sein. Sie werden zu schnell fahrende RadfahrerInnen auf sicheres Radfahren ansprechen und darauf aufmerksam machen, dass am Donaukanal FAIRNESS angesagt ist.

Der Donaukanal ist vor allem im Sommer ein schöner und viel genützter Freiraum in der Stadt. Bedauerlicherweise kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen RadfahrerInnen, zu Fuß gehenden Personen, spielenden Kindern und Gästen. Der Bereich zwischen Friedensbrücke und Urania ist in der warmen Jahreszeit besonders betroffen. Um hier mehr Problembewusstsein zu schaffen, wurde von Stadtrat DI Rudi Schicker und Donaukanalkoordinator Bernhard Engleder die Aktion ‘FAIRes RADELN’ in Leben gerufen.

“Faires Radeln steht für einen fairen Umgang miteinander und dieser ist Grundvoraussetzung für ein angenehmes Leben in der Stadt. Darauf wollen wir mit der Aktion ‘faires Radeln’ aufmerksam machen”, betont Stadtrat DI Rudi Schicker.
Rad-Gespräch statt Rad-Strafen

Bei der Aktion FAIRes RADELN werden 2er Rad-Teams an unterschiedlichen Tagen, zu unterschiedlichen Zeiten, den ganzen Juli am Donaukanal unterwegs sein. Zu schnell fahrende RadlerInnen werden ‘von Rad zu Rad’ angesprochen und um ein rücksichtsvolleres Radfahrverhalten gebeten. Umsichtigen RadfahrerInnen wird für ihr vorbildliches Fahrverhalten gedankt und diese ermutigt, weiterhin für Fairness am Donaukanal zu sorgen.
T-Shirts als deutliches Zeichen

Die FAIRen RADLERinnen sind zusätzlich mit T-Shirts ausgestattet. Sie geben gerne ein T-Shirt mit dem Emlem ‘FAIRe RADLERin’ an jene weiter, die ihre Einstellung zu einem fairen Radverhalten öffentlich zeigen möchten. “Je mehr Personen so ein T-Shirt tragen, umso besser wird die Kampagne sichtbar und umso mehr Menschen werden zu FAIRen RADLERinnen”, ist Donaukanal-Koordinator Bernhard Engleder überzeugt.

One Response Subscribe to comments


  1. Tim Wenders

    Soweit ich das verstanden habe ist der weg am Donaukanal ein Geh- UND Radweg. Das heisst Fußgänger und Radfahrer müssen auf dieser Fläche gemeinsam miteinander auskommen. Natürlich hat der Radfahrer als schnellerer Verkehrsteilnehmer Rücksicht auf die Fußgänger zu nehmen. Allerdings muss sich auch der Fußgänger bewusst sein, dass von hinten und vorn Radfahrer kommen können. Ich finde wenn es eine Kampagne für mehr Fairness im Verkehr gibt, dann sollte man auch alle betroffenen Verkehrsteilnehemer mit einbeziehen. Jetzt sieht es so aus, als ob am Donaukanal nur böse Radfahrer unterwegs sind, die möglichst viele Fußgänger erschrecken oder umfahren wollen und die Fußgänger sich immer korrekt verhalten. Es gibt aber auch genügend Leute, die mit Handy völlig unkoordiniert umher gehen, Leute die Ihre Hunde nicht anleinen oder die Leine über die ganze Breite des Weges ziehen und Kleinkinder gehören an die Hand so lange sie noch nicht von alleine geradeaus laufen können. Ich finde wenn mehr Fairniss, dann für alle!

    Jul 14, 2010 @ 09:48

Kommentieren Sie diesen Beitrag.

WP SlimStat