Baubeginn für Radgarage Kennedybrücke
100 Komfort-Stellplätze als ideale Verbindung zwischen “Wienfluss-Radweg” und Öffis
Die Kennedybrücke in ihrer heutigen Form besteht seit den sechziger Jahren. Seitdem hat sich das Bauwerk zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte entlang der leistungsfähigen Westachse Wiens zwischen Hietzing und Penzing entwickelt.
Mit dem derzeit im Bau befindlichen “Wienfluss-Radweg” erhält die Drehscheibe für Fußgänger-, Öffi- und Autoverkehr noch in diesem Jahr einen leistungsfähigen Radverkehrsanschluss. “Das sind ideale Voraussetzungen und genau deshalb errichten wir hier eine moderne und komfortable Radgarage mit rund 100 sicheren und wetterfesten Abstellplätzen”, beschreibt Verkehrsstadtrat Rudi Schicker das Vorhaben, für das heute, Freitag, gemeinsam mit dem Penzinger Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer, dem Hietzinger Gemeinderat Alois Mayer, Hietzings Bezirksvorsteher-Stellvertreter Reinhard Feistritzer und WIPARK-Geschäftsführerin Elfriede Kraft-Pamegger der Spatenstich erfolgte. “Ein weiterer Anreiz für die Menschen aus Hietzing und Penzing mit dem Rad bis zur Kennedybrücke zu fahren, um dann das Netz der Öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere der U-Bahn-Linie U4, optimal nutzen zu können”, ist Schicker überzeugt.
Betrieben wird die Radgarage künftig von der WIPARK Garagen GmbH. “Wir sind einer der führenden österreichischen Garagenbetreiber mit derzeit 10.600 Qualitätsstellplätzen an 30 Standorten in Wien, Graz und Budapest. Jetzt kommen auch 100 Radabstellplätze dazu, denn Garagen zu bauen heißt nicht automatisch Abstellplätze für Autos zu errichten”, so Geschäftsführerin Kraft-Pamegger.
Bequem, sicher, günstig
Die Radgarage wird im nördlichen Bereich, innerhalb des bestehenden Flugdaches errichtet – ein derzeit wenig attraktiver und weitgehend ungenutzter Bereich, der so einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden kann. Gleichzeitig mit der Fertigstellung des “Wienfluss-Radwegs” sollen auch die Bauarbeiten an der Radgarage abgeschlossen werden.
Der Zugang erfolgt damit ab Oktober über die Ostseite durch eine “Sicherheits-Fahrradschleuse”. Der Magnetkartenleser an der Schleuse gewährleistet einerseits, dass nur berechtigte Personen in die Garage gelangen können und andererseits über Bankomat- oder Kreditkarte eine bequeme Bezahlung der geringen Gebühr von 1 Euro pro Tag für einen sicheren und wetterfesten Abstellplatz. Darüber hinaus sind Sitzgelegenheiten für Wartende an der Außenseite der Garage und in einer zweiten Ausbaustufe auch Schließfächer für Radhelme und geplant.














